BMF-Schreiben

Haftung für Umsatzsteuer beim Handel mit Waren im Internet

Mit BMF-Schreiben v. 20.4.2021 hat die Finanzverwaltung auf die Änderung der §§ 18e, 22f, 25e und 27 Abs. 25 Satz 1 UStG zum 1. Juli 2021 reagiert.

BMF-Schreiben v. 20.4.2021 - III C 5 - S 7420/19/10002 :013,

UStG §§ 18e, 22f, 25e u. 27 Abs. 5

Durch Artikel 14 Nr. 12, 16, 17 und 22 Buchstabe a des Jahressteuergesetzes 2020 vom 21. 12. 2020 (BGBl. I 2020, 3096) wurden die §§ 18e, 22f, 25e und 27 Abs. 25 UStG geändert. Die Änderungen treten gemäß Artikel 50 Abs. 6 des o. g. Gesetzes am 1. Juli 2021 in Kraft.

Entsprechend wurden im Umsatzsteuer-Anwendungserlass mit Wirkung ab 1.7.2021 folgende Abschnitte neu eingefügt:

  • 18e.3. Bestätigungsverfahren für Betreiber elektronischer Schnittstellen im Sinne von § 25e Abs. 1 UStG
  • 22f.1. Aufzeichnungspflichten für Betreiber elektronischer Schnittstellen im Sinne von § 25e Abs. 1 UStG beim Handel mit Waren
  • 22f.2. Benennung eines Empfangsbevollmächtigten im Inland in besonderen Fällen
  • 22f.3. Weitere Aufzeichnungspflichten für Betreiber elektronischer Schnittstellen
  • 25e.1. Voraussetzung für die Haftung
  • 25e.2. Tatbestandsmerkmale für einen Haftungsausschluss
  • 25e.3. Verfahren bei Vorliegen von Pflichtverletzungen
  • 25e.4. Einleitung des Haftungsverfahrens



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 23.04.2021 09:48
Quelle: BMF online

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